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Art Déco Schmuck Jakob Bengel

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In den 1920-er und 30-er Jahren war die Firma Jakob Bengel einer der führenden Hersteller von Art Déco-Schmuck. Das dies bis vor kurzem kaum bekannt war lag daran, dass der Schmuck nicht unter dem Namen Jakob Bengel vermarktet wurde, sondern hauptsächlich für den französischen Markt produziert und dort als "made in France" verkauft wurde. Aufgrund der alten Musterbücher ist die Herkunft des Bengel-Schmucks jedoch lückenlos nachzuweisen.

Dem langjährigen Engagement des Sammlers Dr. Heribert Händel und seiner Frau Dr. Margarethe Händel ist es zu verdanken, dass dieses Stück Idar- Obersteiner Design- und Industriegeschichte wieder öffentlich wurde. Sie haben die Spur des Bengel-Schmucks aufgenommen und durch langwierige Recherchen seine Herkunft ergründet.

Bengel-SchmuckIn einer viel beachteten Ausstellung im Rahmen des Kulturfestivals "Idar-Oberstein leuchtet" wurden im Jahr 2002 rund 160 Stücke aus der Sammlung des Ehepaars Händel im Museum Idar-Oberstein gezeigt. Zur Ausstellung erschien ein aufwändiger, knapp 300 Seiten starker Katalog.

Aufgrund der großen Nachfrage nach original Jakob-Bengel-Schmuck hat die Jakob Bengel-Stiftung die Produktion der Art-Déco-Kollektion aus den Jahren 1928 bis 1935 wieder aufgenommen. Der Schmuck wird mit den originalen Werkzeugen und Arbeitsverfahren dieser Zeit hergestellt. Er wird im selben Fabrikgebäude produziert wie die ursprüngliche Kollektion. Jedes Schmuckstück ist punziert und zertifiziert, die Kunststeine bestehen wie früher aus dem Kunststoff Galalith (Kasein).

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