Die Ausstellung "Art Déco Schmuck Jakob Bengel" war einer der Höhepunkte des Kulturfestivals "Idar-Oberstein leuchtet 2002". Sie präsentierte im Museum Idar-Oberstein rund 160 Stücke aus der Sammlung des Ehepaars Dres. Händel. Sie sind typisch für Mode und Zeitgeist der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts - typisch auch für die damalige hohe Gestaltungsqualität Idar-Obersteiner Schmuckfirmen. Viele der Exponate, denen die ästhetische Ausrichtung an der strengen Schule des Bauhauses deutlich anzusehen ist, faszinieren auch heute noch durch ihre zeitlose Eleganz und kraftvolle Farb- und Formensprache.
Die Ausstellungskonzeption wurde von einem Projektteam vom Fachbereich Edelstein- und Schmuckdesign der Fachhochschule Trier in Idar-Oberstein übernommen. Unter Leitung von Dr. Ulrich Kern, Professor für Design-Management, und unter Mitwirkung von Theo Smeets, Professor für Schmuckdesign, entwickelte das studentische Projektteam den passenden Rahmen für die Ausstellung. Ausgesucht wurden nicht nur die Schmuckstücke, sondern auch Musterbücher, handgezeichnete Entwürfe, Fotos und Originaldokumente jener Zeit.
Zur Ausstellung erschien bei der Arnoldschen Verlagsanstalt Stuttgart ein aufwändiger, knapp 300 Seiten starker Katalog der renommierten Kunsthistorikerin Dr. Christianne Weber-Stöber. Er zeigt nicht nur die komplette, fast doppelt so große Sammlung der Händels, sondern gibt auch einen umfassenden Einblick in die kunsthistorische Stellung des Schmucks und die Geschichte der Firma Bengel und deren Produktionsweise.
Nach dem großen Erfolg in Idar-Oberstein war die Ausstellung bisher in folgenden Häusern zu sehen:
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