Die ständige Schmuckausstellung im Industriedenkmal stellt in über 30 Vitrinen Uhrketten und Schmuckstücke (überwiegend Halsketten) aus der Produktion des Hauses Jakob Bengel aus. Die Präsentation wird durch Erläuterungen zur Geschichte der Bijouteriebranche und den Produktionsabläufen ergänzt.Eine Kettenmaschine macht im Zeitlupentempo deutlich, wie aus einem Draht eine Uhrkette hergestellt wird.

Bei der Führung durch das 1873 errichtete Fabriggebäude werden wirtschaftliche Entwicklungen, Sozialstruktur und Arbeitsbedingungen dieser Zeit eindrucksvoll präsentiert. Die laufenden Maschinen gestatten, Arbeitsweisen und technische Abläufe nachzuvollziehen. So stehen in der Maschinenhalle 40 Kettenmaschinen – zum größten Teil selbst gebaut – die älteste ist über 100 Jahre alt.

Mit den technisch gepflegten und operationell einsetzbaren Maschinen werden auch auch heute noch Ketten produziert. Während der Führung werden die Kettenmaschinen und die in weiteren Produktionssälen stehenden Friktionsspindelpressen, Ziehbänke und vieles mehr in Betrieb genommen und erläutert.

Die laufenden Maschinen gestatten, Arbeitsweisen und technische Abläufe nachzuvollziehen. Eine Vorführung zum Staunen, Hören und Anfassen.